Schweizer Kleinmeister aus der Sammlung Gugelmann

Während langer Zeit war Reisen auch in Europa nur den Privilegierten vorbehalten. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts kamen beim europäischen Adel die klassischen Bildungsreisen auf. Das gehobene Bürgertum folgte dieser Tradition der Grand Tour ab Mitte des 18. Jahrhunderts. In dieser Zeit begannen die Schweizer Kleinmeister damit, helvetische Landschaften und typische Alltagsszenen in Zeichnungen, Aquarellen oder in Öl festzuhalten. Ihre Werke verkauften sie anschliessend im Original oder als grafische Blätter reproduziert an Schweiz-Durchreisende.

1982 übergab Annemarie Gugelmann der Schweizerischen Nationalbibliothek ihre Sammlung an Schweizer Kleinmeistern, welche sie zusammen mit ihrem Bruder Rudolf aufgebaut hatte. Es handelt sich um eines der wertvollsten Geschenke, das die NB je entgegennehmen konnte. Seither bemühen wir uns darum, die Sammlung Gugelmann nicht nur sorgfältig zu archivieren, sondern auch mit Neuerwerbungen kontinuierlich zu erweitern, zu digitalisieren und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir haben hier zwei Bildergalerien für Sie zusammengestellt.

Bildergalerien